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The whip Headbanging looks like headbanging to the windmill.

Meh-Suff! Metal-Festival Bericht PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. September 2009 um 12:27 Uhr

Meh Suff Metal-Festival Das Meh-Suff! Metal Festival gehört inzwischen zum Pflichtprogramm im Festival-Spätsommer. Am Freitag ging es bereits mit hochkarätigen Kandidaten los. ROTTENNESS startete das Feuerwerk bereits um kurz nach 17 Uhr. Und nach AS SANITY FADES, HACKNEYED, EMETH, INVERACITY und ENDSTILLE hatte auch die letzte Band des Freitags, MUMAKIL, Grund für eine ordentliche Tracht Prügel.

Leider konnten wir an diesem Abend noch nicht vor Ort sein, sind dann aber am Samstag rechtzeitig angereist, um die verkaterten Metaller aus ihren Ausnüchterungszellen zu holen und auch einige Fotos zu schiessen!


Der erste Eindruck des Geländes hat bereits bei der Anreise für Wohlwollen gesorgt. Der Hüttikerberg (ZH) liegt schön ruhig ausserhalb der grossen Ballungszentren und ist aus der ganzen Schweiz einigermassen gut zu erreichen. Allerdings wäre es wünschenswert gewesen, dass der Weg zum eigentlichen Festivalgelände vom Parking her etwas besser gekennzeichnet ist. Dieses Hindernis überwunden, steht man nach einigen Gehminuten auch schon vor dem Eingang zum schön gestalteten Gelände. Besonders die Bühne hatte einen ganz besonderen Charakter und erinnerte etwas an eine Freilichtbühne! Meh Suff Metal-Festival

Die erste Band dieses Samstags nannte sich XIV DARK CENTURIES und stand auch pünktlich um 13 Uhr auf der Bühne. Die Thüringer brachten die Besucher mit einschlägigem Pagan-Metal in Stimmung, bis eine halbe Stunde später HOUR OF PENANCE mit kompromisslosem Brutal Death Metal übernahm.

Nebenbei ein Kompliment an die Planer des Running Order. Es scheint so, als wurde sehr darauf geachtet, Bands mit unterschiedlichen Musikstilen nacheinander auftreten zu lassen. So folgte nach den Black Metallern von MINAS MORGUL die US-Amerikanische Band VIRAL LOAD, welche erneut mit Death Metal für entsprechenden Ausgleich sorgte!

Meh Suff Metal-Festival Kleiner Geheimtipp für Spass vor der Bühne: DEBAUCHERY! Das Motto ist klar: Erstmal Kunstblut auf den Körper schmieren, rauf auf die Bühne und für Grunzer Thomas mal einen fetten Soundteppich hinlegen. So kennt man die Jungs, obwohl DEBAUCHERY in den letzten Jahren immer mal wieder mit Besetzungswechseln zu kämpfen hatte.

Etwas für Aug und Ohr war ab 19 Uhr angesagt. VARG, die übrigens zur Zeit einen Gitarristen suchen, betraten die Bühne! Das einmalige: VARG stand mit Frontman Rico von MINAS MORGUL auf dem Parkett - so etwas wird man in Zukunft vermutlich nicht mehr sehen.
Nun wurde aber Zeit für die deutschen Black-Metal Grössen DARK FORTRESS.

Meh Suff Metal-Festival Und wieder eine Metal-Band, die sich über Jahre behaupten konnte. SINISTER konnte dies mit weit über 10 CD-Veröffentlichungen eindrücklich darlegen.

Als Headliner des Abends gehandelt, konnte BELPHEGOR einmal mehr auch auf der Bühne überzeugen. Die Österreicher wussten ihre Spielzeit von einer Stunde mit eindrücklichen Klängen zu füllen. Da macht es wirklich Lust, das im Oktober erscheinende Album "Walpurgis Rites - Hexenwahn" auf die Vorbestellung zu setzen.

Meh Suff Metal-Festival Um auch den krönenden Abschluss dieses Festivals zu würdigen: Zur Freude aller Death Metal/Grind Fans wurde es nach Mitternacht mit ABYSMAL TORMENT nochmals richtig sämig!

Einen Wehrmutstropfen für die Fans gab es aber doch. Bereits im Vorfeld hat die Grindcore Band CLITEATER ihren Auftritt abgesagt. Allerdings kann man diesmal Niemandem einen Vorwurf machen, stehen die Niederländer Prügelknaben doch nun ohne Drummer da!

Durchwegs sehen lassen konnten sich auch die Eintrittspreise von CHF 63.00 für beide Tage bzw. von CHF 33.00 für den Freitag und CHF 43.00 Meh Suff Metal-Festival für den Samstag. Wer zusätzlich den Campingplatz gleich neben dem Festivalgelände benutzen wollte, musste CHF 5.00 mehr berappen. Dass das Bier jedoch CHF 5.00 pro 5dl Becher gekostet hat, konnten nicht alle nachvollziehen. Erinnern wir uns doch zurück an das erste Meh-Suff! Metal Festival, wo ein Becher Bier zwar nur 3dl fasste, dafür aber für einen Franken zu kriegen war!

Was bleibt: Das Meh-Suff! Metal Festival entwickelt sich allmählich zu einem Geheimtipp in Sachen Bands, Location und Preis-Leistungsverhältnis. Wir hoffen jedenfalls, dass es nächstes Jahr auch ein viertes Meh-Suff geben wird und möchten uns bei den Organisatoren für die astreine Planung bedanken.

 

 

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