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Headbanging is a type of dance which involves violently shaking the head in time with music!

CALLEJON - zombiehauptquartier PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 20. November 2008 um 13:09 Uhr

Nach Ihrem Debüt-Album "Willkommen im Beerdigungscafé" stieg CALLEJON aus Deutschland auf der Karriereleiter steil nach oben. Im vergangenen Winter war das Quintett mehrwöchig Unterwegs, um die Weiterentwicklung ihres Sounds mit der "Fauler Zauber Dunkelherz" EP bekanntzumachen. So freut es, zu sehen, dass es im November 2008 wieder eine neue Scheibe der "Zombiecore"-Metaller zu kaufen gibt.

"zombieactionhauptquartier" wird der neue Silberling heissen - und dieser enthält mit "Zombiefield" gleich einen aggressiven, schnellen Opener, welcher die CD nach grauenhaftem Zombie-Geschrei einläutet!
Was nach den ersten Sekunden gleich auffällt, die Stimme und die Gitarren-Riffs orientieren sich sehr an den Gepflogenheiten, wie sie auch im klassischen Heavy-Metal herrschen. Was zum anderen vor allem bei "Und wenn der Schnee..." zum Vorschein kommt, sind In Flames Riffs. Und manchmal ist der Sound auch einfach krasser Metalcore, der gehörig in den Arsch tritt.

Mit "Tanz der Teufel" senken die Jungs dann die Geschwindigkeit der Musik beträchtlich, vielleicht um dem darauffolgenden Stück etwas Platz zum Atmen zu geben: "Quarantaene" ist rein Instrumental gehalten und wirkt wie ein sicherer Hafen inmitten vollständiger Kontamination! Lange währt die Ruhe allerdings nicht - mit "Infiziert" wird die Stille abrupt unterbrochen. Dem Hörer donnern Blackmetal-Riffs entgegen und der Höhepunkt des Songs dürfte nach einem einzelnen Durchgang schon in den Köpfen der Fans sein. Da werden wir beim nächsten Konzert bestimmt "Wenn ich in den Spiegel schau...."-Gsänge aus der Menge hören!

Schaurig schön startet auch "Der Tag an dem die Schwärze blieb". Auf einen sehr melodiösen Anfang folgend wieder bekannte Gittarrenriffs. Aber halb so schlimm, denn dank dem sehr ausdrucksstarken Gesang im Refrain und dem low-tempo Part in der Mitte des Songs wird aus dem Stück so etwas wie ein richtiger Ohrwurm. Die deutschen Texte tun der Sache auch keinen Abbruch und sorgen, wie übrigens auch bei allen anderen Songs, für das nötige Verständnis der Message.

Für einige wird es auf den knapp 50 Minuten Spielzeit vielleicht zu wenig Abwechslung haben, so wiederholen sich auch öfters die selben Gitarrenparts.  "Fremdkörper" sticht als einiger Song richtig aus dem Album hervor und setzt den Massstab zugleich an einem ganz anderen Ende an. Instrumentale Gitarre und gut verständliche, mehrstimmige Gesänge lassen das Stück schön fliessen, so etwas gab es bei CALLEJON noch nie. Fortwährend melodisch geht es auch mit "Das Ende von John Wayne" weiter - ein erneut hitverdächtiger Kehrreim, der einen gehörigen Schuss Humor erhalten hat.

Im Gegenatz zum ersten Album wirkt diese Produktion um einiges authentischer und lässt weder Aggression noch nachdenkliche Passagen vermissen!

Mit "Porn From Spain", dem letzten Song der CD, zeigt CALEEJON auch eindrücklich das, was sie am besten können. Aggressiver Metalcore, gespielt mit unglaublich viel Power. Auf den Rap-Part hätte Sänger Basti vielleicht besser verzichten sollen, doch abschliessend hört man dem Album die Reife förmlich an und wird sich nicht davor hüten können, den PLAY-Knopf mit einem Grinsen im Gesicht erneut zu drücken!

 



Trackliste

01. ZAHQ
02. Zombiefied
03. Spiel Mir Das Lied Vom Sterben
04. Und Wenn Der Schnee...
05. Mein Puls = 0
06. Tanz Der Teufel
07. Phantomschmerz
08. Quarantäne
09. Infiziert
10. Der Tag An Dem Die Schwärze Blieb
11. Fremdkörper
12. Das Ende Von John Wayne
13. Porn From Spain

Weitere Infos
www.callejon.de
www.myspace.com/callejon

 

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